Rückblick "Jung u. Alt gemeinsam"

Alt werden in Meisburg ist machbar!

Ein Modellvorhaben zum altersgerechten Dorfumbau der LEADER-Region Vulkaneifel


Thema:

Arbeitskreis zum Handlungsfeld Jung und Alt gemeinsam - Freizeit- und Begegnungsangebote für Seniorinnen und Senioren, Kinder

am 28.08.2012, 19.00 Uhr, Meisburg, Bürgerhaus

 

Begrüßung: Johannes Görgen, 1. Beigeordneter

Dokumentation: IfR (Andrea Soboth, Caroline Seibert, Christina Gehlen)

  


  

Programmablauf:


TOP 1
Begrüßung durch Herrn Görgen

 

TOP 2
Überblick über das Modellprojekt
(Machbarkeitsstudie) inkl. Sachstand: Handlungsfelder, Projektansätze

  • Wandzeitung

 

TOP 3
Projektansätze im Handlungsfeld Jung und Alt gemeinsam im Detail

  • Gemeinsamen Gärtnern von Jung und Alt (Generationengärten in der KiTa)
  • Jugend und Geschichte - Traditionspflege
  • Lese-Paten
  • Kontaktstelle
  • Abfrage: noch weitere

 

TOP 4
Nächster Schritt:

  • Weiterer AK notwendig oder eher AK Geschichte oder notfalls Generationengärten

   


 

PROTOKOLL

zu TOP 2
Nach der Begrüßung führt IfR kurz in den Arbeitsstand der Projekterarbeitung ein. 

Letzter öffentlicher Termin war die Zukunftskonferenz am 29. Mai 2012. Die Veranstaltung hat zu wichtigen fachlichen Impulsen geführt, die in die weitere Projekterarbeitung einfließen können.

Aufbauend auf den bisherigen Projektergebnissen aus Auftaktveranstaltung, Befragung, SWOT, Zukunftskonferenz werden nun folgende Handlungsfelder zur weiteren Erarbeitung festgelegt:

  • Moderne Kommunikationstechnologien für Seniorinnen und Senioren
    Vorstellung der Projektidee: Seniorentablets
  • Jung und alt gemeinsam: Freizeit- und Begegnungsangebote für Seniorinnen und Senioren, Kinder
  • Barrierefreies Meisburg: Reduzierung von Barrieren in Haus, Wohnung Wohnumfeld, öffentlichen Plätzen und Gebäuden
  • Neue Wohnformen in Meisburg: vom Nachbarschaftswohnen bis zum Wohnprojekt
  • Versorgung in Meisburg
  • Kommunikationsorte in Meisburg

 

TOP 3:
Vorstellung des Bürgervereins „Bürger für Bürger e. V.“
(Hr. Becker, 1. Vorsitzender des Vereins und WEGE-Botschafter)

Gründung des Vereins am 22.6.2012
Vereinsmitglieder bieten niedrigschwellige Hilfeleistungen für ältere Menschen und Menschen in Notsituationen an

  • Haushaltshilfe
  • Fahrdienste, Begleitdienste (Arzt, Apotheke, …)
  • Betreuung von Personen

Das Angebot ergänzt bestehenden Nachbarschafts- und Familienhilfen sowie anderen soziale Dienste. Pflegeleistungen werden nicht angeboten.

 

Projektansatz „Gemeinsamen Gärtnern von Jung und Alt“
(Generationengärten in der KiTa)

  • Ansatz wird von den Teilnehmenden positiv aufgenommen
  • Der Projektansatz soll auch der KiTa Meisburg, Leitung Frau Heinen, vorgestellt werden. Die KiTa wäre ein möglicher Projektpartner, wenn es eine Gruppe aus Meisburgerinnen und Meisburgern gibt, die das Projekt durchführen wollen. 

 

Projektansatz „Jugend und Geschichte – Traditionspflege“

  • Öffnung des Arbeitskreises „Meisburger Geschichte“ für Kinder und Jugendliche
    Zu Maßnahme 1: Erzählnachmittage „wie es früher war“
  • Als Ergänzung zur jährlichen Wanderung des AK Meisburger Geschichte
  • Themen und Inhalte, die mit Kindern und Jugendlichen bearbeitet werden können, gibt es ausreichend („Rackenbacher Burg“, „Rackenbacher Männchen“, „Langmauer“)
    Zu Maßnahme 2: Jugendliche drehen einen Film über Meisburg
    • Die Idee ein Filmprojekt mit Jugendlichen in Meisburg umzusetzen wurde schon einmal angegangen, eine Gruppe interessierter Jugendliche hatte sich bereits gefunden (Projekt derzeit eingestellt)
    • Technik: Offener Kanal Daun und Medienzentrum in Daun wurden aufgelöst, benötigte Technik (Camcorder, Mikrophone, Kabel) müssen anderweitig ausgeliehen werden (z.B. Private, Schulen)
    • Film als DVD erstellen und im Bürgerhaus zeigen
  • Vorstellung des Projektes am 17.9.2012, 19 Uhr

 

Projektansatz Dialektpflege

  • Sammlung von Begriffen im „Meisburger Dialekt“ werden in die Chronik Meisburg einfließen

 

Projekt „Lese“-Paten in der KiTa

  • Projekt besteht bereits
  • wird von den Kindern der KiTa sehr gut angenommen
  • Vorlesen soll nicht zur Alltäglichkeit werden, findet nur einmal im Monat statt

 

Projektansatz: Kontaktstelle

  • „Schwarzes Brett“ an der Kirche hat als Kommunikationsmittel an Bedeutung verloren
  • „Seniorenbeauftragter“ könnte die Aufgabe der „Kontaktstelle“ übernehmen

 

TOP 4:

Nächster Termin: Vorstellung des Projektes
„Jugend und Geschichte – Traditionspflege“ –  Filmprojekt
am 17.9.2012, 19 Uhr

 

Teilnehmer der Sitzung vom 28. August 2012   (Foto: Caroline Seibert)

 

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