Die Umgebung von Meisburg

 
Meerfelder Maar
 
Der Besucher findet in der näheren Umgebung von Meisburg eine Vielzahl von Ausflugszielen, die durch eine Wanderung bzw. durch eine kurze Autofahrt leicht erreichbar sind. Das Meerfelder Maar, die Dauner Maare, die Maare bei Gillenfeld oder der Windsborn-Kratersee bei Bettenfeld - übrigens der einzige Berg-Kratersee nördlich der Alpen. Man nennt diese Maare auch die Augen der Eifel. Sie künden mit ihrem kristallklaren Wasser und der dunklen Tiefe von Zeiten, als in unserer Heimat noch Vulkane aktiv waren und mit gewaltigen Eruptionen den Raum für diese heutigen Anziehungspunkte vieler Naturfreunde und Urlaubsgäste schufen.

Nach 10-minütger Autofahrt erreichen Sie Manderscheid. Im neugeschaffenen Maarmuseum erfahren Sie alles über die Entstehung der Eifelmaare. Der Gast erfährt in spektakulären Simulationen interessante geologische Zusammenhänge aus völlig neuen Perspektiven. Anschaulich wird gezeigt, dass unsere Erde noch heute einem ständigen Wandel unterliegt. Das Maarmuseum gestattet zudem durch seine umfangreiche Sammlung an Fossilien, z. B. aus dem 45 Mio. Jahre alten Eckfelder Trockenmaar, eindrucksvolle Einblicke in die Urzeit der Eifel, als die Vulkane noch aktiv waren. Hervorragend erhaltene Versteinerungen des Urpferdchen und der ältesten Honigbiene der Welt gelten als Glanzpunkte der Ausstellung.
Weiterer Anziehungspunkt in Manderscheid sind die Burgen. Malerisch gelegen auf einem Felsrücken im Tal der Lieser, trotzten hier die Grafen von Manderscheid über Jahrhunderte hinweg ihren Angreifern. Die Oberburg ist die ältere und wurde im Jahre 973 zum erstem Mal urkundlich erwähnt. Sowohl die Ober- als auch die Niederburg sind dem Besucherverkehr freigegeben und dürfen besichtigt werden.

Ein weiteres Ziel sollte das Vulkanmuseum in der Kreisstadt Daun sein. Mit interaktiven Computermodellen erhält der Besucher Einblicke in vulkanische Tätigkeiten oder die erdgeschichtliche Entwicklung der Vulkaneifel. Bestaunen Sie Exponate von zum Teil noch aktiven Vulkanen aus Europa oder Asien. Finden Sie alles über Plattentektonik und die Kontinentalbewegung heraus. Lassen Sie sich einfach 45.000 Jahre in unserer Zeitrechnung zurückversetzen.

Meisburg liegt im Herzen der deutschen Wildstraße. Der Tierfreund erreicht die Wildfreigehege in Gondorf, Pelm, Daun und Lünebach schnell mit dem Auto. Beobachten Sie hier z. B. im Herbst Eifel-Hirsche bei der Brunft. Erleben Sie Bären und Wölfe, die früher in den tiefen Eifelwäldern heimisch waren. Der Tierpark der Kasselburg bei Pelm behergert beispielsweise Europas größtes Wolfsrudel. Hier erfahren Sie auch alles über Adler und andere Greiffvögel. Eine Attraktion der besoderen Art ist die Flugshow, die täglich um 15.30 Uhr stattfindet. Steinadler mit mehr als zwei Metern Spannweite schweben unmittelbar über die Köpfe der Zuschauer hinweg.

In einer der letzten Glockengießereien Deutschlands, in Brockscheid, beobachten Sie die Glockengießer bei ihrem alten, traditionsreichen Handwerk. Sie sehen wie mit viel Aufwand die Form für den Guss einer Glocke entsteht. Und mit etwas Glück können Sie sogar einen Glockenguss erleben.

Der wallende Born in Wallenborn ist eine Kohlensäure-Schwefelquelle. Alle 35 Minuten entstehen hier periodische Aufwallungen, die das Wasser scheinbar zum Kochen bringen. Aufsteigende Kohlensäure ist für diesen Effekt verantwortlich. Dieser Vorgang macht deutlich, welche Kräfte heute noch im Inneren unserer Erde aktiv sind.


Das Zisterzienser-Kloster Himmerod zählt wohl zu den eindrucksvollsten Bauwerken in der Eifel. Bernhard von Clairvaux selbst wählte im Jahr 1135 den Standort für diesen prachtvollen Bau im Salmtal aus. Schmuckstück der gesamten Anlage ist der hochaufstrebende Innenraum, in dem vierzehn Pfeiler ein gewaltiges Kreuzgewölbe tragen. Ein heller großzügiger Raum, der zur Besinnlichkeit und Ruhe einlädt. Der schön gestaltete Außenbereich der gesamte Anlage ist außerdem wie geschaffen für erholsame Spaziergänge. Ein Besuch dieses Klosters ist sehr empfehlenswert.   Zisterzienser-Kloster Himmerod

Die grüne Hölle, so wurde der Nürburgring lange Jahrzehnte von vielen Rennfahrern mit Respekt genannt. Verlangte diese anspruchsvolle Rennstrecke doch von den Fahrern und ihren Fahrzeugen das Äußerste ab. Sie bot aber gleichzeitig den Zuschauern stets spannende Rennen. Man kann die Strecke gegen Gebühr mit dem PKW befahren. Oder besuchen Sie das Rennsport-Museum, in dem viele Fahrzeuge - auch von Weltmeistern - ausgestellt sind.

Eine Besichtigung der Bitburger Brauerei Th. Simon stellt auf jeden Fall ein Erlebnis dar. Hier wird anschaulich gezeigt, wie das berühmte Bitburger Pils hergestellt wird. Bei der Brauerei-Besichtigung erhalten Sie Einblick in die Arbeitstechniken der Bierbrauer, die ihr Pils noch nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1518 herstellen. Aber auch die modernen Prozesse der Flaschen- und Fassabfüllung gehören zum Besichtigungsprogramm. Eine anschließende Bierprobe ist obligatorisch.

 

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